Heritage > Die Insel Naxos

Die Insel Naxos diente als Inspirationsquelle für das allererste Produkt von KORRES. Sie ist die größte und fruchtbarste Kykladeninsel der Ägäis und galt als Versteck für Zeus, den Gott und Herrscher über Blitz und Donner, bis er das Mannesalter erreichte. Auch Theseus soll Prinzessin Ariadne nach der Tötung des Minotaurus auf dieser Insel ausgesetzt haben. Das erste Produkt von KORRES, ein Sirup auf Basis von Honig und Anissamen, wurde von „Rakomelon“ inspiriert – einer wärmenden, alkoholhaltigen Zubereitung, die bereits George Korres‘ Großvater in seinem Heimatdorf Skado auf Naxos herstellte.
Rakokazano

Es gibt ein altes Sprichwort in Griechenland, das lautet: “Wenn du Rakokazano riechen kannst, ist der Winter nicht mehr fern“. Rakokazano oder “Charani” ist der griechische Begriff für den holzbefeuerten Kessel, den man für die Destillation von Trauben und die Herstellung von Raki benutzt. Das starke alkoholische Getränk ist aufgrund seines wärmenden Effekts vor allem in den rauen Wintern auf den Ägäischen Inseln sehr beliebt. Der traditionelle Extraktionsprozess, der „Rakitzo“ genannt wird, wird bereits seit fast zweitausend Jahren in der gesamten Mittelmeerregion praktiziert. Die Rakokazano-Geschichte von KORRES begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Ioannis, dem Ururgroßvater von George Korres und wurde von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie schließlich bei Georges Großvater landete. Er war der letzte, der die Familientradition der Raki-Destillation pflegte, bevor sie verloren ging – nur, um letztendlich von einem immer noch auf Naxos lebenden Familienmitglied aufs Neue entdeckt zu werden, welches sie schließlich nach Athen weitergab.

Seit der Rückkehr zur Heimat der Familie Korres steht der Rakokazano in Georges Büro – ein symbolisches Bindeglied zwischen der Familientradition und dem allerersten Produkt, das George für KORRES hergestellt hat: einen aromatischen Hustensirup mit Anissamen und Honig. Der Sirup – übrigens nach wie vor ein Bestseller – war inspiriert von Rakomelon, einer wärmenden Mixtur aus Raki und Honig. Georges Großvater hatte sie immer in seinem Heimatdorf Skado auf der Insel Naxos hergestellt und an Leute verkauft, die sich an kalten Wintertagen etwas Warmes gönnen wollten. Darüber hinaus steht der Rakokazano für George auch für die beispielhafte, bio-zertifizierte Extraktionsanlage, die KORRES entwickelt hat. Dafür war das Team buchstäblich um die ganze Welt gereist, um das entsprechende Know-how in Sachen Extraktion von Pflanzen und Kräutern zusammen zu tragen. Die Anlage wurde schließlich in Kooperation mit der Universität Athen entworfen. Als absolut erste ihrer Art in Griechenland kombiniert sie unterschiedliche Technologien – ein weiterer Beweis dafür, dass KORRES äußersten Wert auf selbst kleinste technologische Details legt, um eine optimale Qualität zu garantieren. Aufgrund der vielfältigen Assoziationen entschied George, den Rakokazano als Symbol auf allen Produktverpackungen zu verewigen.

Rakomelon / Rakitzo

Dieser Begriff bedeutet „Raki und Honig“: Die Destillation von Raki wird in Griechenland als „Rakitzo“ bezeichnet und findet Ende September nach dem „Moustopatia“, der Pressung der Trauben und der Most-Extraktion, statt. Der Most wird anschließend zehn Tage lang der Gärung in einem Becken überlassen, oder, wie die Einheimischen zu sagen pflegen: „Der Most wird wütend gemacht“. Die Vorbereitung des Destillationskessels, genannt „Charani“, beginnt mit dem Bruch des Siegels. Am Ende jedes Rakitzos sichert die örtliche Polizei zur Vermeidung rechtswidriger Alkoholproduktionen den Kessel mit einem Wachssiegel. Ein Jahr darauf kehrt die Polizei zurück, erteilt eine weitere Genehmigung für die Alkoholproduktion und bricht das Siegel auf. Zu Beginn der Destillation zünden die Raki-Hersteller das Feuer und platzieren den Kessel auf den „Pyromachous“, wie die Basis genannt wird, die den Kessel über das Feuer hält. Um das Destillat zu beduften, werden anschließend Fenchelstiele auf der Unterseite des Kessels platziert. Der Kessel wird zur Hälfte mit Most gefüllt, mit einem Deckel versehen und ringsum mit Schlamm und Kuhdünger versiegelt. Das eine Ende eines metallischen Rohres, genannt „Moula“, wird am Deckel befestigt, das andere Ende wird durch einen mit Wasser gekühlten Behälter geschleust. Das Wasser kühlt den Dampf ab, damit dieser ungehindert als Raki in eine Tonschüssel abfließen kann. Während die Raki-Hersteller auf die erste Auslese warten, wird gegrillte Quittenfrucht vorbereitet – eine exzellente Ergänzung zu Raki. Der fertige Raki wird in großen Glasflaschen oder Tonbehältern abgefüllt und im Abstellraum des Hauses aufbewahrt. Er kann zur Herstellung von „Rakomelon“ verwendet werden – einem wärmenden, alkoholischen Honiggebräu, welches Landwirte und Minenarbeiter gerne zur Arbeit mitnahmen.

Die „Charani“-Geschichte von KORRES begann Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Ururgroßvater von George Korres, Ioannis Korres. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der „Charani“ an Ioannis Sohn Nikos weitergegeben, bis er schließlich bei Giorgos (oder „Nikolarogiorgos“), dem Großvater von George Korres landete.

Das Rezept des Großvaters

Das erste Produkt von KORRES, ein Sirup auf Basis von Honig und Anissamen, wurde von „Rakomelon“ inspiriert – einer wärmenden, alkoholhaltigen Zubereitung, die bereits George Korres‘ Großvater in seinem Heimatdorf Skado auf Naxos herstellte.

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